Martin Spengler

Bilder oder Skulpturen?

Großformative Reliefs aus Wellpappe

Die Bilder von Martin Spengler spielen mit einer Art doppelter Optik, mit der Gleichzeitigkeit von Sujet und ornamentaler Struktur. Durch den Kontrast verstärken sich die bezeichneten Dinge und die abstrakte Struktur gleichermaßen. Dadurch entwickeln die Bilder ihre ungeheure Präsenz. Im Umkehrschluss lässt sich so auch verstehen, worauf die Überwältigung und der ästhetische Reiz von architektonischen und monumentalen Gestaltungen, wie z. B. Kathedralen, Autobahnkreuze oder Menschenmassen, in der Realität beruhen. Martin Spengler gelingt es dadurch „Strukturen, die eine bestimmte soziale Begebenheit oder eine architektonische Funktion wiederspiegeln“ zu vermitteln und offen zu legen. (Auszug : Eric Schönenberg)

Ausstellungsort während der Kunsttage 2018: Weingut Heymann-Löwenstein

Vita

martin-spengler.de
1974 geboren in Köln
2003 Beginn des Studiums an der Hochschule für Künste in Bremen, Fach: Freie Kunst, Klasse Prof. Karin Kneffel
2008 Akademie der Bildenden Künste München, Meisterschüler bei Klasse Prof. Karin Kneffel
2010 Diplom, Akademie der Bildenden Künste München
  lebt und arbeitet in München