Leszek Skurski

Figuren in der Stille: Malerei

Eine weite, scheinbar grenzenlose Ebene bildet den Grund für das Geschehen: Wie aus dem Nichts tauchen dunkle Gestalten auf der Bildfläche auf, sie treten gleichsam aus ihren tiefen Ebenen hervor, aus nuancenreichen Schichten in lichtem Weiß oder dunstigem Grau, die viel Raum lassen für ihre Präsenz, für ihre Geschichte. Der aus Polen stammende Künstler Leszek Skurski, der an der Danziger Kunstakademie studiert hat, widmet sich in seiner monochromen Malerei immer wieder der figurativen Erzählung. Er schildert in seinen Werken viele kleine und große Geschichten, die nach allen Seiten hin offen bleiben. Es sind Bilder des Stillstands, des Innehaltens und Verharrens in einer Handlung, aus einer Haltung heraus, die er in konzentrierter Form und narrativer Dichte einfängt. Viele sich verflüchtigende Augenblicke eines Daseins oder Miteinanders werden auf die Leinwand gebannt: wie Ausschnitte aus einer Sequenz, wie Momentaufnahmen zwischen ihrem Erscheinen und Verschwinden. So erinnern sie an Filmstills oder Standbilder, die einen Inhalt, einen Charakter oder eine Stimmung erschließen. (Auszug, Text: Dr. Christine Jung)

Ausstellungsort während der Kunsttage 2018: Weingut Reinhard & Beate Knebel

Vita

skurski.com
1973 geboren in Gdansk, Polen
1992-97 Studium der Malerei und Graphik-Design, Academy of Fine Arts, Gdansk at Prof. Wlodzimierz Lajmingand Prof. Jerzy Krechowicz
1995 Kunstpreis des Kultus- und Kunstministeriums, Polen
1997 Diplom